 | Netzwerk-Konferenz für Betriebsräte |
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Ein Zwischenresümee des Aktionsprogramms soll auf einer Netzwerk-Konferenz am 11./12. November in Berlin gezogen werden. Eingeladen sind insbesondere Betriebsräte, die sich in betrieblichen und überbetrieblichen Netzwerken für Chancengleichheit engagieren. Betriebsräte zu vernetzen, ist ein Ziel des Aktionsprogramms. Seit 2003 sind eine ganze Reihe Betriebsräte-Netzwerke neu gebildet worden. Neben diesen Netzwerken werden auf der Konferenz auch weitere Projekte von DGB und Gewerkschaften vorgestellt, die Betriebsräte bei der Durchsetzung von Chancengleichheit in Unternehmen unterstützen. Es soll aber nicht nur eine Bilanz gezogen werden. Vor allem geht es bei dem Treffen darum, konkrete Vereinbarungen zu treffen, wie die begonnenen Aktivitäten fortgesetzt sowie die regionalen und betriebliche Akteure auch in Zukunft unterstützt und vernetzt werden können.
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 | Geschlechterperspektive in der regionalen Wirtschaftsförderung |
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In der Region Hannover soll die Wirtschaftsförderung gebündelt werden. Mit dem vom Wirtschaftsausschuss des Regionalparlamentes beschlossenen "hannoverimpuls" werden die wachstumsorientierten Branchen geclustert und intensiv unterstützt. In diesen Prozess will der DGB Hannover die Chancengleichheit von Frauen und Männern verankern. Zunächst soll das Thema Ausbildung im Mittelpunkt stehen.
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 | Info-Service zur Entgeltgleichheit erschienen |
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Gleiches Entgelt für gleichwertige Arbeit – mit diesem Thema befasst sich die fünfte Ausgabe des Info-Service Chancen!Gleich. Vorgestellt wird das Projekt "Innovative Tarifpolitik", in dem die Gewerkschaft ver.di und die Arbeitgeber im Einzelhandel gemeinsam die Grundlage für einen modernen und diskriminierungsfreien Tarifvertrag legen. Ein zweites Beispiel für gewerkschaftliches Engagement sind die Seminare der IG Metall-Frauen in Baden-Württemberg zum neuen Entgeltrahmen-Tarifvertrag (ERA). Einen Arbeitgeber, der sich für eine faire Bewertung von Frauen- und Männerarbeit ensetzt, haben wir im Nachbarland Österreich gefunden: den Sozialverband Volkshilfe Oberösterreich. Daneben gibt es News, Termine und Materialien.
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 | Girls' Day: Mädchen Mut machen |
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Die Berufswahl vieler Mädchen verengt sich immer noch auf das schmale Spektrum Frisieren, Verkaufen, Erziehen und Pflegen. Der Girls' Day am 22. April bietet ihnen die Chance, sich mit Alternativen vertraut zu machen – in technischen, innovativen Zukunftsberufen. Der DGB gehört zu den Mitveranstaltern des Mädchen-Zukunftstages, der bereits zum vierten Mal stattfindet. Die Bundesvorstandsverwaltung, Bezirke und Regionen beteiligen sich ebenso mit Angeboten am Girls' Day wie die Mitgliedsgewerkschaften, Unternehmen, Unis, Verbände und Vereine. In der DGB-Bundesverwaltung in Berlin wird es um "Politik als Beruf für Frauen" gehen. Eingeladen sind Schülerinnen der Hans-Carossa-Schule sowie die 14- bis 16-jährigen Töchter von DGB-MitarbeiterInnen, die unter anderem von Ingrid Sehrbrock, Mitglied des geschäftsführenden DGB-Bundesvorstandes, erfahren, wie ihr Weg in die Gewerkschaftsspitze verlaufen ist.
Einen Tag lang können beim DGB-Bezirk Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf zwanzig bis dreißig Mädchen aus den 8. und 9. Klassen einen Blick hinter jede Tür werfen, neugierig sein und Fragen zur gewerkschaftlichen Arbeit stellen. Darüber hinaus bietet der Bezirk einen Videospot, eine Quizrunde, eine Schnitzeljagd durch das Haus, eine Gesprächsrunde und einen Wettbewerb an.
Praxisorientiert ist das Angebot der Jugendbereiche von IG Metall und DGB in Reutlingen: Rund 40 Teilnehmerinnen können hier Vorstellungsgespräche trainieren und erhalten Tipps für die Auswahl eines geeigneten Ausbildungsbetriebes.
Die DGB Rechtsschutz GmbH in Koblenz wiederum ermöglicht Mädchen Einblicke in die gewerkschaftliche Rechtsberatung und arbeitsgerichtliche Auseinandersetzungen.
Bis zum letzten Tag rechnet Sabine Mellies vom "Kompetenzzentrum Frauen in Informationsgesellschaft und Technologie" mit weiteren Angebotsofferten und Anmeldungen von Mädchen. Am Ende wird der Girls' Day mit voraussichtlich rund 4000 Veranstaltungen mehr als 100 000 Teilnehmerinnen erreicht haben. 2003 nahmen über 3800 Betriebe und 100 000 Mädchen teil.
Erstmals präsentiert sich der Zukunftstag in diesem Jahr auch bei der Hannover Messe (19. bis 24. April), die im "Jahr der Technik" in Halle 23 einen eigenen Schwerpunkt zum Thema Jugend und Ausbildung setzt.
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 | Offener Brief an Renate Schmidt |
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Die Bilanz zur Chancengleichheit in der Privatwirtschaft, die Bundesregierung und Arbeitgeber Ende Januar 2004 veröffentlicht haben, sei “mager und enttäuschend”. In einem offenen Brief an Bundesfrauenministerin Renate Schmidt bekräftigen Betriebsräte, die sich zum DGB-Netzwerk Chancengleichheit Berlin-Brandenburg zusammengeschlossen haben: Gesetzliche Regelungen sind unverzichtbar. Um ein Gesetz zur Gleichstellung in der privaten Wirtschaft zu verhindern, hatten die Spitzenverbände der Wirtschaft 2001 in einer Vereinbarung mit der Regierung freiwillige Maßnahmen versprochen. Was nun als Erfolg dieser Vereinbarung präsentiert würde, sei “nicht mehr als eine Sammlung altbekannter Daten, Fakten und Vorzeigeprojekte”, urteilen die Betriebsräte. Die Bundesregierung könne nicht einerseits die Verantwortung der Betriebsräte für Chancengleichheit in der Arbeitswelt betonen, andererseits aber keine Instrumente zur Verfügung stellen, so die Betriebsräte: “Wir brauchen eine Verankerung von kollektiven Klagebefugnissen, eine Verpflichtung der Unternehmen, für eine ausreichende geschlechtsspezifische Datengrundlage im Unternehmen zu sorgen, und ein verbindliches Auditierungsverfahren in Sachen Chancengleichheit.”
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 | Chancengleichheit in der Privatwirtschaft: Wenig Licht, viel Schatten |
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Die Vereinbarung zwischen Bundesregierung und den Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft zur Förderung der Chancengleichheit vom Juli 2001 hat kaum für Fortschritte gesorgt. Das hat eine repräsentative Unternehmensbefragung im Auftrag von DGB und Hans-Böckler-Stiftung ergeben.„Ein Durchbruch ist nicht erkennbar“, so DGB-Vize Ursula Engelen-Kefer. Die Untersuchung zeige wenig Licht und viel Schatten. „Die Idee, wir könnten auf ein Gleichstellungsgesetz verzichten, ist gescheitert.“ Auch wenn es einige vorbildliche Unternehmen gebe, sei die Vereinbarung „völlig unzureichend“. Mehr als 70 Prozent aller Unternehmen planten keine weiteren Maßnahmen zur Chancengleichheit. Das belege, so Engelen-Kefer, dass die Vereinbarung schon jetzt zu verpuffen drohe. DGB und Gewerkschaften fordern deshalb nach wie vor gesetzliche Regelungen. Für die Studie haben die Berliner Wirtschaftswissenschaftlerinnen Gertraude Krell und Renate Ortlieb Telefoninterviews mit 500 Unternehmen ausgewertet. Verbessert haben sich danach die Chancen von Frauen am ehesten in Unternehmen, die einen hohen Frauenanteil und einen engagierten Betriebsrat haben. Am häufigsten eingeführt werden flexible Arbeitszeiten.
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 | Checklisten für Betriebsräte |
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Mindestens einmal im Jahr muss der Arbeitgeber über den Stand der Gleichstellung im Betrieb Bericht erstatten. Der Gesamtbetriebsrat der Deutschen Post AG hat dazu eine Checkliste und eine Handlungshilfe für die Betriebsräte erarbeitet.
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 | Bildungsbausteine zum Aktionsprogramm |
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Vier Bildungsbausteine sind für das Aktionsprogramm erarbeitet worden: Das Seminarkonzept "Entgeltgleichheit für Frauen und Männer" sowie die Bildungsbausteine "Arbeitszeit", "Qualifizierung", und "Vereinbarkeit von Beruf und Familie" können einzeln für 12 Euro und als Paket für 40 Euro jeweils inkl. MwSt. plus Versandkosten bestellt werden bei Toennes Druck + Medien GmbH, z.Hd. Herrn Lehmann, Niermannsweg 1-5, 40699 Erkrath, Fax: 0211/920 08-38.
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 | Handbuch für Betriebsräte |
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Unter dem Titel ChancenGleich! Handbuch für eine gute betriebliche Praxis präsentiert das Handbuch zum Aktionsprogramm jede Menge Beispiele guter Praxis zu gleichstellungspolitischen Handlungsfeldern – von Aus- und Weiterbildung über Arbeitszeit und Entgeltgleichheit bis zu Beschäftigungssicherung und Personalentwicklung. Daneben stellt es die Rechtsgrundlagen dar und enthält leicht umsetzbare Tipps und Anregungen für Betriebsräte sowie andere betriebliche Akteure für Chancengleichheit. Ein besonderes Augenmerk gilt kleinen und mittelständischen Betrieben. Eine Begleit-CD-ROM enthält beispielhafte Betriebsvereinbarungen, Tarifverträge, Gesetzestexte und andere Original-Dokumente.
Dorothee Beck/ Anne Graef: ChancenGleich! Handbuch für eine gute betriebliche Praxis, Bund-Verlag, 19,90 €
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 | Vielfalt ist gut fürs Unternehmen |
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Die EU-Studie "Kosten und Nutzen personeller Vielfalt in Unternehmen" liefert neue Erkenntnisse, was europäische Arbeitgeber vom Diversity-Konzept halten. Dieses Management-Konzept geht davon aus, dass der Erfolg eines Unternehmens umso größer ist, je vielfältiger die Personalstruktur ist. 69 Prozent der über 200 befragten Unternehmen finden, Diversity-Strategien hätten den Ruf ihres Unternehmens verbessert. 62 Prozent bestätigen, dass sie mit ihrer Hilfe hoch qualifiziertes Personal gewinnen und ans Unternehmen binden konnten. 58 Prozent denken, dass sich durch verbesserte Motivation die Produktivität gesteigert habe. 57 Prozent meinen, dass Vielfalt Innovation und Kreativität fördere und die Dienstleistungsorientierung und Kundenzufriedenheit erhöhe. Viele der befragten Arbeitgeber betonen, dass Diversity-Strategien einige der Kosten verringern, die aus Diskriminierungen entstehen können, etwa durch eine hohe Fluktuation der MitarbeiterInnen, durch Fernbleiben von der Arbeit oder Rechtsstreitigkeiten.
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 | Chancengleichheit als Wettbewerbsvorteil |
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"Doppelter Profit. Chancengleichheit als Wettbewerbsvorteil", so lautet der Titel des einblick-Magazins elf.
Eine klassische Win-Win-Situation: Von Chancengleichheit in einem Unternehmen können alle profitieren ? Frauen, Männer
und das Unternehmen. Frauen, wenn ihr Geschlecht kein Hinderungsgrund für Karriere ist. Männer, wenn sie in Teilzeit
gehen können, ohne belächelt zu werden. Und die Betriebe haben mit motivierten, qualifizierten Beschäftigten im
Wettbewerb die Nase vorn. Das Magazin setzt besondere Akzente auf eine chancengerechte Personalentwicklung.
Gender & Personalentwicklung
Die Wirtschaftswissenschaftlerin Gertraude Krell erläutert im gerade erschienenen Einblick-Magazin elf, wie
Personalentwicklung die Chancengleichheit von Frauen und Männern fördern kann. In einer Gesprächsrunde debattieren
Personalvorstand und Betriebsrätinnen des Energie-Unternehmens Vattenfall Europe Generation & Mining über
Chancengleichheitspolitik in einer Männerbranche. Daneben gibt es viele Beispiele guter Praxis aus Betrieben,
Anregungen für Betriebsräte, An- und Einsichten von Arbeitgebervertretern, Betriebsräten oder Politikerinnen
sowie einen umfangreichen Serviceteil zum Thema Gender & Personalentwicklung von A bis Z
Kostenlose Einzelexemplare sind ab Mitte Dezember bei den DGB-Regionen erhältlich. Größere Stückzahlen können bei
der Redaktion einblick bestellt werden: redaktion@einblick.info
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 | Info-Service zum Thema Zeit erschienen |
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Mit der Zeit - und nicht nur der Arbeitszeit - befasst sich die dritte Ausgabe des
Info-Service zum Aktionsprogramm. Das Verhältnis von Arbeiten und Leben steht neu a
uf dem Spiel. Die Zeitkonflikte im lokalen Umfeld nehmen zu, schreibt der Zeitforscher
Dr. Ulrich Mückenberger. Er nennt das Aushandeln von Zeitarrangements eine
"multipolare Veranstaltung", in der sich nicht mehr nur Arbeitgeber und Gewerkschaften,
sondern auch andere "Zeittaktgeber" und davon Betroffene einigen müssen.
Ver.di Berlin hat mit dem Aushandeln schon angefangen - in dem Projekt
"Zeitfragen sind Streitfragen". Auch in einer Reihe anderer Städte gibt
es solche Projekte, die die "Zeiten der Stadt" besser aufeinander abstimmen
wollen. Und Dirk Schroer, Geschäftsführer bei den Märkischen Federnwerken
in Lüdenscheidt, schreibt, warum auch das Unternehmen etwas von mehr
Zeitsouveränität der Beschäftigten hat.
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 | DGB als Akteur in der Regionalentwicklung |
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Die DGB-Region Südbrandenburg-Lausitz hat im Rahmen des Aktionsprogramms ein Projekt zum "Gender Mainstreaming als Optimierungsprozess für eine nachhaltige Regionalentwicklung" gestartet.
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 | Workshop für Betriebsräte |
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Unter dem Titel "Neue Strategien für Chancengleichheit in Unternehmen ? Chancen für Berlin?!" veranstaltet der DGB Berlin-Brandenburg am 29./30. Januar 2004 in Berlin einen Workshop für Betriebsrätinnen und Betriebsräte.
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Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) will mit ihrem gleichstellungspolitischen Aktionsprogramm Chancengleichheit in alle gewerkschaftlichen Handlungsfelder integrieren.
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 | Studie zur Chancengleichheit in der Wirtschaft |
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Was Unternehmen für die Chancengleichheit von Frauen und Männern tun, wird jetzt wissenschaftlich untersucht. Mit einem Gutachten wollen DGB und Hans-Böckler-Stiftung bewerten lassen, was die zwischen der Bundesregierung und der Wirtschaft getroffene Vereinbarung zur Förderung von Chancengleichheit gebracht hat. Die Berliner Wissenschaftlerin Gertraude Krell wird die Studie leiten.
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 | Handlungshilfe für Entgeltgleichheit |
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Frauen haben im Schnitt 25 Prozent weniger auf dem Gehaltskonto als Männer ? auch bei gleichwertigen Tätigkeiten. "Gleiches Entgelt für gleichwertige Arbeit!", eine neue Broschüre des DGB, gibt praktische Handlungshilfe für Betriebsräte und Mitglieder in Tarifkommissionen, um Diskriminierungen von Frauen beim Entgelt abzubauen.
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 | Auftakt mit mobiler Pressekonferenz |
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Das DGB-Aktionsprogramm "Chancen!Gleich" kommt in Fahrt. Auch im Wortsinn: Auf einer mobilen Pressekonferenz in der Berliner Panorama-S-Bahn stellte Ursula Engelen-Kefer, stellvertretende DGB-Vorsitzende, den Medien am 11. Juli vor, wie DGB und Gewerkschaften der Chancengleichheit in der Arbeitswelt neuen Schwung geben wollen. Und Betriebsrat und Personalleitung der S-Bahn GmbH und des Energieunternehmens Bewag AG erläuterten, wie sie die Chancengleichheit im Betrieb voranbringen.
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 | Zweite Ausgabe des Info-Service "ChancenGleich!" erschienen |
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Strukturwandel im Betrieb ist das Thema der zweiten Ausgabe des Info-Service zum Aktionsprogramm. Sich mit Restrukturierungen auf neue Erfordernisse des Marktes einzustellen, ist heute Daueraufgabe für Geschäftsführungen, Betriebsräte und Beschäftigte. Wie der Strukturwandel chancengleich gestaltet werden kann, beschreibt Mechthild Kopel von der Beratungsgesellschaft ISA Consult. Iris Willrich, Personalchefin der Sustaplast erläutert, dass Chancengleichheit auch für mittelständische Unternehmen ein Wettbewerbsvorteil ist. Beispiele guter Praxis zeigen: Umstrukturierungen im Betrieb müssen nicht zu Lasten von Frauen gehen. Betriebsräte erfahren, wie sie ihre Initiativrechte zur Beschäftigungssicherung für die Gleichstellung nutzen können.
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 | Betriebsräte: Erfahrungsaustausch im Netzwerk |
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Ein Netzwerk unterstützt Betriebsrätinnen im ver.di-Bezirk Wuppertal-Niederberg dabei, Fraueninteressen zu vertreten und durchzusetzen. Einmal im Monat erörtern die Teilnehmerinnen Themen wie "Arbeitszeiten" oder "Männer in Teilzeit und Frauen in Führungspositionen" und möchten den direkten Austausch über Erfahrungen, Strategien und guter Praxis nicht mehr missen. Das Wuppertaler Netzwerk ist nicht das einzige, das Gewerkschaften den Betriebsrätinnen und -räten bieten, die sich für Chancengleichheit engagieren.
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Entgeltgleichheit, Berufswahlverhalten, Arbeitszeit, Qualifizierung oder Strukturwandel im Betrieb und in der Region: Die regionalen Projekte, die DGB-Bezirke und -Regionen im Rahmen des Aktionsprogrammes gestartet haben, decken alle Handlungsfelder ab. So wollen der DGB Hessen-Thüringen und der DGB Baden-Württemberg Handlungsansätze zum Thema Engeltgleichheit entwickeln. Betriebsräte-Netzwerke in Sachen Chancengleichheit bauen unter anderem der DGB Berlin-Brandenburg und NRW oder die Region Ostwestfalen auf. Im Fokus der DGB-Region Ostfriesland/Nördliches Emsland steht das Berufswahlverhalten von jungen Frauen.
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